Dienstag, 7. Februar 2017

7.2.2017 - DUS-Wuppertal - wieder zu Hause

Der Flug verläuft ruhig. Da der Flieger wieder sehr leer ist, kann Thomas in der Mitte eine Reihe vor mir sitzen. So hat jeder mind. 2 Plätze für sich. Ich schaue mir zwei Filme an und schlafe nach etwas Rotwein zum Essen immer wieder mal ein - das ist gut so.
Die Verspätung kann auf dem Flug nicht komplett aufgeholt werden. Statt um 10.40 Uhr landen wir ca. eine Stunde später. Das Gepäck ist tatsächlich mit gekommen, allerdings sind die Stabilisierungsstangen an der großen Tasche gebrochen. Der Shuttle zum Parkplatz kommt gerade an, als wir uns hingestellt haben, so sind wir schnell beim Auto.
Kurz nach 13 Uhr sind wir am Mastweg.
Der Jetlag hält sich heute in Grenzen.
Ich gehe jetzt noch in den Stall, ein wenig Ausreiten.
Morgen noch einen Tag frei zur Erholung und dann ab Donnerstag wieder arbeiten.
Fazit folgt.

Montag, 6. Februar 2017

6.2.2017 - Bozeman-Denver-NY-DUS

Unser Flug geht um 7.40 Uhr. Man soll zwei Stunden vorher da sein (was wegen wenig Andrang  nicht nötig wäre, wie sich zeigt), also 4.30 Uhr aufstehen, Sachen fertig packen, unten eben zwei Toast und Joghurt essen und einen Kaffee trinken, dann mit dem Shuttle um 5.30 Uhr zum Flughafen.
Wir können das Gepäck bis DUS durchchecken - aber auf dem Flug Denver-NY sitzen wir nicht mal nebeneinander. Doof. Wir vertreiben uns die Zeit mit ein paar Fotos vom Flughafen.
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Unter anderem steht in der Halle eine schöne Grizzly-Skulptur. Mir gefällt daran besonders, dass der Bär nicht mit drohend aufgerissenem Maul dargestellt ist, wie sonst so oft. Wir haben Grizzlys bisher nur friedlich kennengelernt, so wie diesen hier. Bin ich nicht schön Ton in Ton auf ihn abgestimmt?
Der Flug startet pünktlich und ich kann mit dem Handy schöne Aufnahmen von der Gegend machen.
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Wir sind 1.15 Std. später in Denver. Hier haben wir lange genug Aufenthalt, um schon mal einen verfrühten  Lunch  einzunehmen. Beim Chinesen gibt es einen Imbiß.
Der Flug von Denver nach NY ist pickepackevoll, wahrscheinlich haben wir deshalb keine Plätze nebeneinander mehr bekommen. Wir sitzen beide in den Dreierbänken jeweils in der Mitte. Mich textet eine Irin zu, die am Fenster sitzt. Aber eigentlich ganz nett. Der Abflug verzögert sich 1/2 Std, weil eine der Notausgangstüren nicht richtig schließt. Zum Glück kann das Maintenance-Team das richten.
Kurz vor NY geht die Sonne unter - sieht toll aus.
In NY dann die freudige Mitteilung, dass sich unser Flug um 1,5 Std. verspätet. Na toll.
Also in einem Imbiss das teuerste Bier dieser Reise getrunken (10,- US$ !!) und dazu einen Burger gegessen. ich natürlich veggie.
Und jetzt sitzen wir hier und warten...

Sonntag, 5. Februar 2017

5.2.2017 - Gardiner - Workshoptag 7,5 - Bozeman

Heute ist Abschied angesagt. Ann fliegt heute schon von Bozeman nach Hause.
Wir verbringen noch eine Nacht im Hotel am Flughafen, bevor es morgen zurück geht.
Da die Temperatur aber weiterhin um die Null Grad liegt und der Wind etwas nachgelassen hat, geht es um 7.30 Uhr doch noch mal in den Park. Wir können unser Reisegepäck in einem der Motelzimmer lassen und können so nur mit den Fotosachen losfahren.
Erst tut sich lange erst einmal nichts, aber dann stehen - wieder mal Bisons - fotogen an der Straße.
Mir gefällt zunächst vor allem mal der Baum.
Dass auch Barrett fotografiert (die Sonne kommt ein wenig heraus und die Szenerie ist wirklich fotogen), heißt für uns, dass dies wirklich eine lohnenswerte Szenerie ist.Also raus in den Wind und in das Schneetreiben. Tatsächlich, die frosty Bison vor dem einen Baum...
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...und vor der ganzen Baumreihe, haben wirklich was von einem Postkartenmotiv.
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Mit Schneetreiben im Hintergrund gewinnt es noch mal an Dramatik.
Hier verbringen wir fast 45 Minuten, bis sich alle ausgeknipst haben.
Weiter durch im Tal steht ein Moose nahe der Straße. Das hier sind die ersten Aufnahmen noch von weiter weg.
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Ein Bulle, der erst vor kurzem sein Geweih verloren hat, wie die Stellen über seinen Augen zeigen. Vielleicht ist es sogar der von vorgestern (?), der diese ganz kleinen Antlers hatte.
Er steht in den Willows und schmaust sich einen, und kommt dabei immer näher auf die Reihe von Fotografen zu, die sich am Straßenrand aufgereiht haben, darunter Thomas mit dem 500er und ich mit dem 300er ...
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... bis ein Schneepflug kommt und uns und auch ihn vertreibt. Von seiner Flucht hat nur Ann Bilder schießen können. Wir warten noch ein bißchen, weil Barrett vermutet, dass der Elch durch den Fluss gehen wird - was er dann auch tut.
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Wäre schöner gewesen, wenn das Wasser tiefer gewesen wäre, aber auch so ist es schon nett anzusehen. Dann verschwindet er langsam durch bauchtiefen Schnee zum Waldrand.
Auf der Rückfahrt können wir auch zeittechnisch nicht mehr anhalten - klar, wenn sich ein Wolf gezeigt hätte... Aber das ist uns diesmal nicht vergönnt.
Wir bekommen in Gardiner noch einen Lunch im Subway ausgegeben, dann geht es zurück über Livingston nach Bozeman, wo wir die 3 Spanier am Hotel absetzen, dann Ann zum Flughafen bringen und uns schließlich von Barrett verabschieden, nicht ohne noch einen seiner tollen Kalender erstanden zu haben.
Wir essen gegehüber beim Mexikaner Burritos zu Abend und trinken Corona-Bier. Sachen packen und noch ein wenig Superbowl gucken, dann geht es morgen schon wieder nach Hause.
Schnief...

Samstag, 4. Februar 2017

4.2.2017 - Gardiner - Workshoptag 7

Der Himmel zeigt heute morgen bei sage und schreibe Null Grad zwar ein paar Löcher in den Wolken, aber es ist sehr windig. So windig, dass der frische Schnee zu Schneeverwehungen auf der heute nicht so gut geräumten Straße führt. Heute ist Samstag, vielleicht ist da der Schneeräumdienst nicht so schnell. Wir haben Mühe, einen der Berge hochzukommen. Das ist nämlich kein Allrad, der Ford. Barrett schafft das nur, weil er der Straße kennt - sehen kann man nämlich da gerade nichts.
Die Löcher in den Wolken führen aber zu einem ganz interessanten Licht, das wir an der Ranger Station im Lamar Valley für Bäume und Ringelbach nutzen.
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Wir fahren durch bis zum Baronette Peak.
Dort "grast" ein einsamer Bison.
Der ist so schön verschneit, dass wir warten.
Tatsächlich dreht er sich um...
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... und legt sich schließlich fotogen mit Blick zu uns hin - wahrscheinlich will er uns im Auge behalten.
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Wenn sogar Barrett Fotos macht, muss das schon etwas besonderes sein...
Auf dem Rückweg machen wir mangels Tiersichtungen noch mal an der Ranger Station halt. Jetzt scheint sogar die Sonne.
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Mit Müh und Not schaffen wir es zurück nach Mammoth,  wo kurz vor dem Ort die "Wolfsspotter" das 8-Mile-Pack gesichtet haben. Man kann nur durch ein Spektiv was erkennen. Thomas schaltet zwei Konverter hintereinander und versucht es mal.
Wenigstens die 4 schwarzen Mitglieder des Packs kann man erkennen (Ausschnitt!).
Dann nutzen wir den Sonnenschein für die Lower und Upper Terasses. Sieht heute alles ganz anders aus, als vorgestern (?) im Schneefall.
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Die oberen hatten wir zwar schon am letzten Freitag bei Sonne gesehen, gehen aber trotzdem noch mal rein. Die dunklen Wolken im  Hintergrund bieten einen schönen Kontrast.
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Die Bisons lagern sich bequem vor der Canary Spring, weil der Boden dort warm ist.
Tja, und dann war es das für heute. Barrett ist erschöpft vom konzentrierten Fahren bei schwierigen Straßenverhältnissen.  Also gehen wir noch mal zum Supermarkt, in die Geschenkeshops und kümmern uns um die Fotos.
Als wir zurück kommen, liegen Mutter und Kind Mule Deer direkt vor dem Haus auf der Flußseite. Das Jungtier hat es sich auf den warmen Holzdielen auf der Terrasse bequem gemacht.
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Gleich noch das letzte gemeinsame Abendessen. Wenn das Wetter mitspielt, soll es morgen Vormittag noch mal in den Park gehen und dann zurück nach Bozeman, wo Ann um 17 Uhr ihren Flieger bekommen muss. Wir haben dann noch eine Nacht, bevor die lange Heimreise am Montagmorgen ansteht.