Sonntag, 5. Februar 2017

5.2.2017 - Gardiner - Workshoptag 7,5 - Bozeman

Heute ist Abschied angesagt. Ann fliegt heute schon von Bozeman nach Hause.
Wir verbringen noch eine Nacht im Hotel am Flughafen, bevor es morgen zurück geht.
Da die Temperatur aber weiterhin um die Null Grad liegt und der Wind etwas nachgelassen hat, geht es um 7.30 Uhr doch noch mal in den Park. Wir können unser Reisegepäck in einem der Motelzimmer lassen und können so nur mit den Fotosachen losfahren.
Erst tut sich lange erst einmal nichts, aber dann stehen - wieder mal Bisons - fotogen an der Straße.
Mir gefällt zunächst vor allem mal der Baum.
Dass auch Barrett fotografiert (die Sonne kommt ein wenig heraus und die Szenerie ist wirklich fotogen), heißt für uns, dass dies wirklich eine lohnenswerte Szenerie ist.Also raus in den Wind und in das Schneetreiben. Tatsächlich, die frosty Bison vor dem einen Baum...
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...und vor der ganzen Baumreihe, haben wirklich was von einem Postkartenmotiv.
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Mit Schneetreiben im Hintergrund gewinnt es noch mal an Dramatik.
Hier verbringen wir fast 45 Minuten, bis sich alle ausgeknipst haben.
Weiter durch im Tal steht ein Moose nahe der Straße. Das hier sind die ersten Aufnahmen noch von weiter weg.
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Ein Bulle, der erst vor kurzem sein Geweih verloren hat, wie die Stellen über seinen Augen zeigen. Vielleicht ist es sogar der von vorgestern (?), der diese ganz kleinen Antlers hatte.
Er steht in den Willows und schmaust sich einen, und kommt dabei immer näher auf die Reihe von Fotografen zu, die sich am Straßenrand aufgereiht haben, darunter Thomas mit dem 500er und ich mit dem 300er ...
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... bis ein Schneepflug kommt und uns und auch ihn vertreibt. Von seiner Flucht hat nur Ann Bilder schießen können. Wir warten noch ein bißchen, weil Barrett vermutet, dass der Elch durch den Fluss gehen wird - was er dann auch tut.
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Wäre schöner gewesen, wenn das Wasser tiefer gewesen wäre, aber auch so ist es schon nett anzusehen. Dann verschwindet er langsam durch bauchtiefen Schnee zum Waldrand.
Auf der Rückfahrt können wir auch zeittechnisch nicht mehr anhalten - klar, wenn sich ein Wolf gezeigt hätte... Aber das ist uns diesmal nicht vergönnt.
Wir bekommen in Gardiner noch einen Lunch im Subway ausgegeben, dann geht es zurück über Livingston nach Bozeman, wo wir die 3 Spanier am Hotel absetzen, dann Ann zum Flughafen bringen und uns schließlich von Barrett verabschieden, nicht ohne noch einen seiner tollen Kalender erstanden zu haben.
Wir essen gegehüber beim Mexikaner Burritos zu Abend und trinken Corona-Bier. Sachen packen und noch ein wenig Superbowl gucken, dann geht es morgen schon wieder nach Hause.
Schnief...

Kommentare:

  1. Na dann guten Rückflug. Warum haben die denn diesen Bommel unter dem Kinn??

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    1. Ich habe keine Ahnung. Müsste ich googeln. Danke. Gleich geht's los.

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  2. Also, es handelt sich lt. Wikipedia um einen "Kinnbart":
    "Bei beiden Geschlechtern findet sich ein Kinnbart, der am größten bei Elchen zwischen dem 3. und 5. Lebensjahr ist. Er ist dann durchschnittlich 20 bis 25 Zentimeter lang. Einzelne Individuen weisen aber auch einen deutlich längeren Kinnbart auf. Bei älteren Elchen kann dieser Kinnbart fast verschwunden sein."

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